Schlagwort-Archive: Vertiefte Angebotsprüfung

BVwG zur vertieften Angebotsprüfung

In einer vom BVwG ergangenen Entscheidung wurde die Zuschlagsentscheidung des AG für nichtig erklärt, weil er es unterlassen hatte, eine vertiefte Angebotsprüfung durchzuführen.

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Nachweise bei der vertieften Angebotsprüfung

Sätze wie „Der niegrige Preis ergibt sich aus internen Synergien“ oder „Wir können überschüssiges Material aus einem anderen Auftrag verwenden“ finden sich nicht selten in Aufklärungen ihm Rahmen der vertieften Angebotsprüfung. Aber darf sich ein Auftraggeber auf solche (pauschalen) Angaben … mehr..

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Vom Stochern im Nebel (oder: zur Begründungspflicht von Vergabekontrollbehörden)

Der VwGH hat ein einen Bescheid des UVS Kärnten wegen der Verletzung von Verfahrensvorschriften aufgehoben. Das Erkenntnis (VwGH 22.05.2012, 2009/04/0187) setzt sich ausführlich mit der Begründungspflicht von Vergabekontrollbehörden auseinander: Wie hat eine Vergabekontrollbehörde vorzugehen, wenn der Antragsteller behauptet, dass eine … mehr..

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VwGH zur beruflichen Zuverlässigkeit, vertieften Angebotsprüfung und Akteneinsicht

In einem offenen Verfahren (Oberschwellenbereich) wurde die Zuschlagsentscheidung mit im Wesentlichen folgenden Argumenten angefochten: (1)    Die berufliche Zuverlässigkeit und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der präsumtiven Zuschlagsempfängerin sei nicht gegeben, da über ihr Vermögen vor drei Jahren ein Ausgleichsverfahren abgewickelt worden sei. (2)    … mehr..

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Eine Ausscheidensentscheidung nach der Zuschlagsentscheidung

Der AG erlässt eine Zuschlagsentscheidung. Gegen diese stellt der ASt einen Nachprüfungsantrag. Daraufhin erlässt der AG eine Ausscheidensentscheidung betreffend den ASt. Auch diese bekämpft der ASt. Ist es zulässig, nach der Zuschlagsentscheidung noch eine Ausscheidensentscheidung zu erlassen? „Ja“, sagt der … mehr..

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Ein neu kalkuliertes K3-Blatt

Die Bieterin soll ein „neu kalkuliertes K3-Blatt“ vorlegen. Wie ist das zu verstehen? Der VKS Wien sagt: „Aus der Sicht eines verständigen Bieters, etwa im Sinn einer geringfügigen Modifizierung.“ Der VwGH aber sagt: „Unzulässig, unabhängig davon, welchen Umfang diese Neukalkulation … mehr..

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Die vertiefte Angebotsprüfung nur beginnen ist zu wenig

Es geht um den Einkauf von Impfstoff. Ein Angebot ist ungewöhnlich niedrig. Der AG ersucht um „schriftliche Aufklärung zur Preisgestaltung“. Der Bieter antwortet, er habe günstige Einkaufskonditionen. Dem AG genügt das. Er erlässt eine Entscheidung, die Rahmenvereinbarung mit diesem Bieter … mehr..

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Zur Berechnung der Zuschläge für Sonntag-Nacht

Der Kollektivvertrag für Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger sieht folgende Zuschläge vor: 50% pro Nachtstunde, 100% Sonntagszuschlag. Für Sonntag-Nacht scheinen unterschiedliche Berechnungsweisen denkbar. Je nach Berechnung ergibt sich ein Mindestlohn pro Sonntag-Nachtstunde entweder von 15,14 Euro oder von 18,93 Euro oder … mehr..

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Komplexe betriebswirtschaftliche Fragen sind durch einen Sachverständigen zu prüfen

Ein Angebot im Mobilfunkbereich erschien ungewöhnlich niedrig. Die AG führte unter Inanspruchnahme eines Sachverständigen eine vertiefte Angebotsprüfung durch und erachtete den Angebotspreis für betriebswirtschaftlich nachvollziehbar. Im Nachprüfungsverfahren bestätigte der VKS Wien die betriebswirtschaftliche Nachvollziehbarkeit, dies ohne neuerliche Einbeziehung eines Sachverständigen. … mehr..

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VwGH, Nachträglich vorgelegte Unterlagen sind unbeachtlich

Ein Straßenbauvorhaben. Die Zweischicht-Betondecke schien zu billig. Die Zusammensetzung des Gesamtpreises damit nicht plausibel. Im Nachprüfungsverfahren wurde die billige Betondecke mit einem eigenen Zementwerk in der Slowakischen Republik erklärt. „Geht nicht mehr“, sagten BVA und VwGH.

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